CDU Stadthagen

Stadthagen, den 8. Oktober 2013

Ampeln reduzieren – Verkehrsfluss verbessern

 

Die CDU-Fraktion im Stadthäger Rat (CDU) hat sich für eine Reduzierung von „Lichtzeichenanlagen“ an Straßenverkehrskreuzungen ausgesprochen. Ein dahin gehender Antrag sei jüngst gestellt worden, berichtet CDU-Pressesprecher Johannes Hennig.

Es gebe in Stadthagen viele Ampeln, die notwendig für die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss seien. Genauso gebe es allerdings einige Kreuzungen, an denen Ampeln nicht notwendig seien. Dies habe die CDU bei einer Begehung von Kreuzungsbereichen mit Ampelanlagen festgestellt.

 

Als Beispiele für unnötige Ampelanlagen nennt die CDU die Kreuzungen St. Annen / Seilerstraße und Nordring / Nordstraße. „In solchen Fällen kann ein Wegfall einer Ampel ein deutliches Plus für den Verkehrsfluss und damit für die Bürgerinnen und Bürger bedeuten“, betonte CDU-Fraktionschef Heiko Tadge. Selbstverständlich müsse genau geprüft werden, an welchen Stellen ein Wegfall von Ampeln in Frage käme. Der Grundsatz „Sicherheit geht vor“ habe im Straßenverkehr erste Priorität. Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit bei einem Wegfall von Ampeln sei in einigen Fällen eine Änderung der Vorfahrtsregelungen zu bedenken. So halte die CDU im Bereich der Kreuzung Teichstraße / Lauenhäger Straße eine Regelung mit „abknickender Vorfahrt“ für möglich. An anderen Stellen könne schon eine Teilreduzierung mit dem Ersetzen von Rechtsabbiegerampeln durch „Grünpfeile“ eine deutliche Entspannung des Verkehrsflusses bewirken. Hier nennt die CDU die Kreuzung Vornhäger Straße / Lauenhäger Straße als Beispiel.

 

„Solange in Stadthagen die finanziellen Mittel für weitere Kreisel nicht bereit stehen, ist es an uns, intelligente Lösungen für einen besseren Verkehrsfluss bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit zu liefern“, beschreibt Tadge abschließend den Handlungsauftrag für Stadtverwaltung und Politik.