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Stadthagen, August 2026
Zusammenhalt in Stadthagen braucht Begegnung und klare Regeln
CDU Stadthagen: Soziale Arbeit, Integration und Sicherheit müssen gemeinsam gedacht werden
Sehr geehrte Damen und Herren,
anlässlich der Berichterstattung über den Austausch des SPD-Bürgermeisterkandidaten Lennart Conrad mit Vertreterinnen und Vertretern sozialer Einrichtungen zu den sozialen Herausforderungen in Stadthagen, insbesondere zu den Themen Jugendarbeit, Integration und Sicherheit im öffentlichen Raum, möchten wir einige der dort getroffenen Aussagen aus Sicht der CDU Stadthagen einordnen und ergänzen.
Anbei übersenden wir Ihnen dazu unsere aktuelle Pressemitteilung „Zusammenhalt in Stadthagen braucht Begegnung und klare Regeln“ mit der Bitte um Berücksichtigung in Ihrer Berichterstattung.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Ahnefeld
Vorsitzender CDU-Stadtverband Stadthagen
Zusammenhalt in Stadthagen braucht Begegnung und klare Regeln
CDU Stadthagen: Soziale Arbeit, Integration und Sicherheit müssen gemeinsam gedacht werden
Die CDU Stadthagen begrüßt den Austausch über soziale Herausforderungen, Jugendarbeit und Integration. Gute Sozialarbeit, Prävention, Streetwork und persönliche Ansprechpartner sind wichtig. Wer aber über die Situation in der Stadthäger Innenstadt spricht, darf einen entscheidenden Punkt nicht ausblenden: Wo Regeln verletzt und andere Menschen belästigt oder verunsichert werden, muss eine Stadt auch handeln.
„Wir müssen Probleme so benennen, wie sie tatsächlich auftreten“, erklärt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Andreas Ahnefeld. „Problematisch sind größere Gruppen junger Männer, wenn sie durch Lärm, Pöbeleien, aggressives Verhalten, Regelverstöße oder hinterlassenen Müll auffallen. Dabei geht es nicht um Herkunft, sondern um Verhalten. Dieses Verhalten darf man aber auch nicht aus falsch verstandener Rücksichtnahme verschweigen.“
Dass solche Situationen das Sicherheitsgefühl beeinflussen, ist keine Wahlkampferfindung der CDU. Auch der Abschlussbericht des Landeskriminalamtes nennt unter anderem laute Gruppen, Pöbeleien, aggressives Verhalten und E-Scooter-Verstöße als Faktoren, die Menschen in der Stadthäger Innenstadt verunsichern.
„Natürlich müssen wir mit Jugendlichen reden, zuhören und Angebote machen. Aber wenn Regeln verletzt oder andere gefährdet werden, braucht es eine klare Ansage und auch Konsequenzen“, so Ahnefeld. „Regeln sind nur dann etwas wert, wenn ihre Einhaltung auch kontrolliert wird.“ Deshalb setzt die CDU in ihrem Kommunalwahlprogramm auf „Sicherheit, die man spürt. Klare Regeln. Klare Haltung.“ Dazu gehören ein sichtbarer kommunaler Ordnungsdienst, mehr Kontrollen von E-Scootern und Fahrradfahrern in der Fußgängerzone, eine stärkere Zusammenarbeit mit der Polizei sowie die konsequente Verfolgung von Verstößen gegen Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung.
Kritisch sieht die CDU zudem die Aussage, Teile der Bevölkerung empfänden Jugendliche mit Migrationshintergrund als Bedrohung und hätten Ängste „warum auch immer“.
„Wer Sorgen von Bürgerinnen und Bürgern ernst nehmen möchte, darf sie nicht gleichzeitig kleinreden“, sagt Ahnefeld. „Das LKA hat gerade untersucht, wodurch Unsicherheit entsteht und warum Menschen bestimmte Orte meiden. Diese Wahrnehmungen vorschnell als Ausgrenzung einzuordnen, macht es sich zu einfach.“
Integration, Jugendarbeit und Sicherheit gehören für die CDU zusammen. Stadthagen braucht Sprachförderung, Teilhabe, attraktive Angebote für junge Menschen und aufsuchende Jugendarbeit. Genauso braucht es klare Grenzen und die Durchsetzung gemeinsamer Regeln. Irritiert zeigt sich die CDU außerdem über die Vermutung, Besucherinnen und Besucher des Stadthäger Schützenfestes würden kaum Veranstaltungen wie die kulturelle Woche besuchen.
„Wer Menschen zusammenbringen möchte, sollte nicht selbst neue Schubladen aufmachen“, erklärt Ahnefeld. „Tradition und kulturelle Vielfalt gehören für uns gemeinsam zu Stadthagen.“
Gerade Vereine, Feuerwehren, Kirchen, das Schützenwesen, Kulturinitiativen und weitere ehrenamtliche Organisationen schaffen Begegnungen. Diese bestehenden Strukturen sollten stärker miteinander vernetzt und gemeinsame Projekte gefördert werden.
„Unser Anspruch ist klar: Niemanden ausgrenzen, Probleme aber auch nicht schönreden. Wer hier lebt, soll dazugehören können und sich gleichzeitig an die Regeln unseres Zusammenlebens halten“, erklärt CDU-Bürgermeisterkandidat Heiko Tadge. „Das ist für uns ein fairer und ehrlicher Weg für Stadthagen.“