CDU Stadthagen

Stadthagen allgemein

Stadthagen, 3. Juni 2020

CDU: Hospiz hat äußerst hohe Priorität - Standort muss geeignet sein

 

Im Juni 2019 wurde das Thema Hospizeinrichtung in Stadthagen öffentlich bekannt, doch ein Jahr später lässt die Realisierung immer noch auf sich warten. „Da ist es unseres Erachtens angebracht, die nach wie vor gültige Position der CDU noch einmal deutlich herauszustellen,“ so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Jens Klugmann. Fraktionsvorsitzender Heiko Tadge macht klar: „Für unsere Fraktion hat die Einrichtung des geplanten Hospizes in Stadthagen weiterhin eine äußerst hohe Priorität.“

 

„Die Ermöglichung eines würdevollen Sterbens von Menschen in schöner Umgebung hat für die CDU-Fraktion einen deutlich höheren Stellenwert als der Erhalt einiger alter Bäume“, machen Dagmar Deus und Marita Gericke mit Blick auf die Kritik der Grünen zum Standort Büschingstraße deutlich. „Umweltschutz ist richtig und wichtig – hat aber auch Grenzen. Für eventuell notwendige Rodungen sind selbstverständlich Ausgleichsmaßnahmen durch Neuanpflanzungen erforderlich aber sicher auch problemlos möglich“, so die CDU-Politikerinnen.

 

Die CDU hat schon seit langer Zeit ein Hospiz für Schaumburg gefordert und hatte bereits vor einem Jahr ihre Freude zum Ausdruck gebracht, dass das Hospiz für den Landkreis Schaumburg zentral in der Kreisstadt eingerichtet werden soll. „Unsere Aussage, dass wir die Angelegenheit mit aller Kraft unterstützen werden, hat nach wie vor Gültigkeit,“ stellt Klugmann auch in seiner Funktion als stellvertretender Fraktionsvorsitzender klar. „Der beabsichtigte Standort an der Büschingstraße ist nach unserer Bewertung ideal, weil er ruhig gelegen und nur wenige Fußminuten von der Altstadt entfernt ist und in direkter Nachbarschaft ein Hotel sowie ein Altenheim liegen. Wir sind sicher, dass diese Einrichtung hier gut angenommen wird.“

 

Die CDU schließt aber auch einen anderen Standort in Stadthagen nicht aus, sofern dieser geeignet ist. „Wenn die Möglichkeit besteht, sowohl den Baumbestand in der Büschingstraße zu erhalten als auch das Hospiz aufgrund vergleichbarer oder eventuell sogar besserer Rahmenbedingungen an einem Alternativstandort zu realisieren, dann gehen wir diesen Weg selbstverständlich sehr gern mit“, so Tadge. „Wenn die Prüfung des Trägers aber ergeben sollte, dass der von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Alternativstandort nicht in Frage kommt, sind wir nach wie vor bereit, die Projektrealisierung am Standort Büschingstraße mitzutragen.“