CDU Stadthagen
Themen
Planen und Bauen
Vertreter der CDU im Planungs- und Bauausschuss:
Andreas Ahnefeld
Ursula Schweer
Heiko Tadge (Vorsitzender)
Michel Viertel (Bürgervertreter)
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Stadthagen, 20. Februar 2026
Keine Luxustoilette im Schlossgarten
CDU-Fraktion setzt sich für eine kostengünstige, praktikable Lösung ein
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Dass im Schlossgarten eine öffentliche Toilette sehr sinnvoll wäre, ist unbestritten.
Die Frage ist aber, wie und wo diese zu welchen Kosten realisierbar ist.
Im Rahmen der Stadthäger Haushaltsberatungen für das Jahr 2026 hatte der Bürgermeister den Neubau einer Toilettenanlage im Südteil des Schlossgartens ins Spiel gebracht. Die Investitionskosten sollten sich auf 245.000 Euro belaufen und monatlich wären fast 3.000 Euro Folgekosten entstanden.
Diesen Vorschlag des Bürgermeisters hat die CDU-Fraktion vehement abgelehnt: „Wir brauchen keine Luxustoilette im Schlossgarten“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Heiko Tadge. Im Zuge der weiteren Überlegungen hat die CDU-Fraktion die Bauverwaltung gebeten, im Vorgriff auf eine mittel- bis langfristig angedachte gastronomische Nutzung des „Gärtnerhauses“ im Schlossgarten die Einrichtung einer zunächst einfachen Toilette im Schuppengebäude neben dem Gärtnerhaus zu prüfen. Andreas Ahnefeld, CDU-Stadtverbandsvorsitzender und Sprecher der CDU-Fraktion im Planungs- und Bauausschuss (PBA): „Dies sollte technisch möglich und deutlich kostengünstiger sein, da Ver- und Entsorgungsleitungen bis zum Gärtnerhaus ja schon vorhanden sind.“ Weiterhin hatte die CDU-Fraktion in der jüngsten Sitzung des PBA angeregt, das Gespräch mit der Pächterin des Lusthauses zu suchen, um eine Mitnutzung der Toilette am Lustschloss auch außerhalb der Öffnungszeiten des Cafés für die Öffentlichkeit zu prüfen.
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Eine weitere Option für die CDU-Fraktion kann auch der hieraus von der Bauverwaltung entwickelte neueste Gedanke sein, die derzeitige Toilette am Lusthaus zu modifizieren und mit geringem Aufwand durch eine kleine bauliche Veränderung öffentlich zugänglich zu machen.
Tadge abschließend: „Wir warten mit Spannung auf die Prüfergebnisse der Bauverwaltung. Wir sehen den Bedarf für eine öffentliche Toilette im Schlossgarten, aber wir wollen kein Geld im Klo runterspülen! Eine Viertelmillion für einen Toilettenbau auszugeben und dann auch noch monatliche Folgekosten in Höhe von 3.000 Euro zu haben; nicht mit uns! Ich bin mir sicher, wir werden eine praktikable aber deutlich günstigere Lösung bekommen.“
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